Alexander Strobele liest Andreas Okopenkos Texte aus den 50er Jahren
Do, 19. November 2009, 19.00 Uhr
Moderation: Klaus Kastberger
Da Andreas Okopenko leider erkrankt ist liest Alexander Strobele Okopenkos Texte, die dieser mit Klaus Kastberger ausgewählt hat.
Immer wieder wurde für die Modernen halbernst die Zwangsjacke oder das Fallbeil und ganz ernst ein Veröffentlichungsverbot durch elastische Verwendung des Begriffs »Schmutz und Schund« gefordert. Es gab Bilderstürme, Krawalle und Prozesse. […] James Gordon (Morning News, Wien) hatte schon am 18. Jänner 1947 geschrieben: »A surrealist in Vienna must feel as lonely und misplaced as an Eskimo in Darkest Africa.« (Andreas Okopenko: Die schwierigen Anfänge österreichischer Progressivliteratur nach 1945)
Andreas Okopenko ist Schriftsteller / geboren 1930 in Košice (Slowakei) / Auszeichnungen und Ehrungen: 1965 Anton-Wildgans-Preis, 1977 Österreichischer Würdigungspreis für Literatur, 1983 Literaturpreis der Stadt Wien, 1993 Literaturpreis der Hertha-Kräftner-Gesellschaft Großhöflein/Burgenland, 1995 Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold, 1998 Großer Österreichischer Staatspreis, 2002 Georg-Trakl-Preis / Weitere Infos und Werkauswahl...
Alexander Strobele ist Schauspieler / geboren 1953 in Wien / Ausbildung: Max Reinhardt Seminar 1977 / Filme (Auswahl): 1993: Schindlers Liste, 1995: Radetzkymarsch, 1997: Peacemaker, 2001: Uprising - der Aufstand, 2003: Augustus - Mein Vater der Kaiser, 2005: Fünf-Sterne-Kerle inklusive / Fernsehserien: Julia - eine ungewöhnliche Frau, SK Kölsch, SOKO Kitzbühl, Sinan Toprak ist der Unbestechliche / Theater (Auswahl): Schauspielhaus Bonn, Staatstheater Kassel, Schauspielhaus Bremen, Theater am Turm/Frankfurt, Staatstheater Stuttgart, Volkstheater Wien, Theater in der Josefstadt/Wien
Diese Lesung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Die Literatur der 50er Jahre in Wien«, dem Begleitprogramm Ausstellung »Die 50er Jahre: Kunst und Kunstverständnis in Wien«, statt.






