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Podium: »Die Literatur der 50er Jahre in Wien«

 

Mi, 16. Dezember 2009, 19.00 Uhr

Podium: »Die Literatur der 50er Jahre in Wien« mit Alexandra Millner, Daniela Strigl, Friedrich Achleitner und Franz Schuh
Moderation: Klaus Kastberger

 

Alexandra Millner (*1968)
Dr.phil., lebt in Wien. Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Wien und Aberdeen, Literaturwissenschaftlerin und -kritikerin, Lehrbeauftragte der Università Tre di Roma (1994 – 1997) und der Universität Wien, Dramaturgin. Neueste Veröffentlichungen: »Von alpha bis zirkular. Literarische Runden und Vereine in Wien (1900 – 2000)« (2008, Enzyklopädie des Wiener Wissens V), »Jahrbuch Moderne: Migration« (2009, Mitherausgeberin), »Grenzen und Räume in Österreich-Ungarn 1867 – 1918« (2009, Mitherausgeberin). 

Daniela Strigl (* 1964 in Wien)
ist österreichische Literaturwissenschaftlerin. Strigl studierte in Wien und dissertierte über Theodor Kramer. Sie publiziert Essays und Kritiken in überregionalen Medien wie »Der Standard«, »Die Presse« und »Literatur und Kritik«. Von 2003 bis 2008 war sie Jurorin beim Ingeborg-Bachmann-Preis. 

Friedrich Achleitner (* 23. Mai 1930 in Schalchen)
ist österreichischer Architekt, Architekturkritiker und Schriftsteller. Als Literat ist er ein Hauptvertreter des modernen Dialektgedichts und der Konkreten Poesie, als Essayist ein bedeutender Kritiker und Chronist der modernen Architektur. Achleitner zählt zur »Wiener Gruppe«, die vor allem moderne Dialektgedichte verfasste. 1959 erschien als Gemeinschaftsarbeit Achleitners mit H. C. Artmann und Gerhard Rühm das Buch »hosn rosn baa«, acht Jahre später der Sammelband »Die Wiener Gruppe«.

Franz Schuh (* 15. März 1947 in Wien)
ist österreichischer Schriftsteller und Essayist, studierte Philosophie, Geschichte und Germanistik in Wien und schloss das Studium mit der Promotion ab. 1976 bis 1980 war Schuh Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung, dann Redakteur der Zeitschrift Wespennest und Leiter des essayistischen und literarischen Programms des Verlags Deuticke. Schuh arbeitet als freier Mitarbeiter bei verschiedenen Rundfunkanstalten und überregionalen Zeitungen und als Lehrbeauftragter an der Universität für angewandte Kunst Wien.

 

Dieses Gespräch findet im Rahmen der Ausstellung »Die 50er Jahre: Kunst und Kunstverständnis in Wien«, statt. 



Carl Unger, Badestrand, 1952

Karl Gunsam, Grinzing, 1956

Arnulf Rainer, Zentralgestaltung, 1951

Fritz Wotruba, Zeichen, 1959