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Vortrag von Michael Rohrwasser: Die österreichische Literatur und der Kalte Krieg


Mi, 11. November 2009, 19.00 Uhr

Vortrag Michael Rohrwasser: Die österreichische Literatur und der Kalte Krieg
Moderation: Klaus Kastberger

Berlin hatte den Kalten Krieg, Wien hatte die Avantgarde, aber so einfach war es nicht. Auch auf die Wiener Gruppe und auf die junge Nachkriegsliteratur fällt der Schatten des Kalten Kriegs, nur wurde er in Literaturgeschichten manchmal wieder wegretuschiert. Auch Österreich hatte seine »Kalten Krieger«, und darunter so sperrige wie große und manchmal vergessene Autoren: Milo Dor, Reinhard Federmann, Hans Habe, Arthur Koestler, Robert Neumann, Willi Schlamm, Manès Sperber, Hilde Spiel oder Friedrich Torberg. (Michael Rohrwasser)

Michael Rohrwasser ist Institutsvorstand des Instituts für Germanistik der Uni Wien. Geboren am 29. 9. 1949 in Freiburg/D. Studium der Germanistik und Politologie. Promotion 1979, Habilitation 1989 an der Freien Universität Berlin. Gastprofessuren in Stanford / USA, Wien, Freiburg, Hamburg, Germersheim, Oppeln (Opole).

Publikationen: Saubere Mädel, Starke Genossen. 1975. / Der Weg nach oben. Politiken des Schreibens. 1980. / Der Stalinismus und die Renegaten. 1989. / Coppelius, Cagliostro und Napoleon. Der politische Blick E. T. A. Hoffmanns. 1989.

Rezensionstätigkeit u. a. in »Frankfurter Allgemeine Zeitung« / »taz« / »Frankfurter Rundschau« / »Neue Zürcher Zeitung« / »Die Zeit« / »Wiener Zeitung«.

 

Dieser Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Die Literatur der 50er Jahre in Wien«, dem Begleitprogramm Ausstellung »Die 50er Jahre: Kunst und Kunstverständnis in Wien«, statt. 



Karl Gunsam, Grinzing, 1956

Arnulf Rainer, Zentralgestaltung, 1951

Fritz Wotruba, Zeichen, 1959

Anton Lehmden, Waldstück, 1957