Eröffnung: Do, 14.02.2008, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: Fr, 15.02.2008 – Fr, 14.03.2008
Die Ausstellung Lieber Nichts Sagen in der Startgalerie im Museum auf Abruf (MUSA) zeigt Arbeiten der jungen Künstlerin Julia Maurer, die seit 2002 an der Akademie der bildenden Künste (Walter Obholzer/Erwin Bohatsch) studiert.
Maler sind Leute, die nichts zu sagen haben.
Meine Bilder sind nicht konkret geplant, sie ergeben sich einfach so, in einer Art Experiment; bevor ich beginne, ist die Leinwand leer, ohne Vorzeichnung oder Skizze. Die gibt es nur mit Bleistift auf Papier. Die Zeichnungen sind streng genommen etwas Eigenständiges. Sie sind schneller und direkter - die Malerei ist eine Reflektion darauf, die den Zeichnungen immer noch sehr verhaftet bleibt. Bei den Bildern handelt es sich um Darstellungen von Alltagssituationen. Es geht um die (Selbst-)Beobachtung kleiner, psychologischer Details; nicht um große Gefühle, sondern um eine alltägliche Melancholie, die Unbestimmtheit und die - auch körperliche - Ungewissheit des Auf-der-Welt-Seins. (Julia Maurer)