MATRIX
Geschlechter | Verhältnisse | Revisionen
13.03.2008 - 07.06.2008
Eröffnung: Mi, 12. März 2008, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: Do, 13. März 2008 - Sa, 07. Juni 2008
Kuratiert von: Sabine Mostegl, Gudrun Ratzinger
Identitäten, Normen, Rollen, Ideologien, Machtverhältnisse, Begehren und Sexualität - die Liste von Themen rund um die Kategorie Geschlecht ließe sich noch lange fortsetzen. Die Ausstellung MATRIX. Geschlechter | Verhältnisse | Revisionen im Museum auf Abruf (MUSA) zeigt ab 12. März 2008 künstlerische Arbeiten aus der Sammlung der Stadt Wien, die das breite Themenfeld Gender in vielfältiger Weise reflektieren.
Anhand der aus der Sammlung für zeitgenössische Kunst der Stadt Wien ausgewählten Kunstwerke von rund 40 KünstlerInnen aus den letzten vier Jahrzehnten werden Aspekte der Geschlechterkonstruktionen und die damit in Verbindung stehenden alltäglich erlebten Verhältnisse einer Revision unterzogen. Die künstlerischen Auseinandersetzungen mit Körper(-bildern), Selbstinszenierung, Repräsentation und Identitätskonstruktion werden durch Arbeiten ergänzt, die die Strukturierung des Systems Kunst durch die Geschlechterdifferenz offen legen.
Mit Werken von: a room of one's own, Renate Bertlmann, Christa Biedermann, Andy Chicken, Katrina Daschner, Carla Degenhardt, Ines Doujak, Friedrich Eckhardt, VALIE EXPORT, Alex Gerbaulet, Eva Grubinger, Maria Hahnenkamp, Ilse Haider, Oliver Hangl, Lotte Hendrich-Hassmann, Matthias Herrmann, Lisa Holzer, Edgar Honetschläger, Ursula Hübner, Anna Jermolaewa, Birgit Jürgenssen, Dejan Kaludjerovic, Elke Krystufek, Friedl Kubelka, Marko Lulic, Sabine Marte, Marc Mer, Michaela Moscouw, Ulrike Müller, Sabine Müller, Margot Pilz, Ingeborg G. Pluhar, Michaela Pöschl, Karin Raitmayr, Sascha Reichstein, Lois Renner, Dorota Sadovská, Hans Scheirl, Markus Schinwald, Christoph Schmidberger, Stefanie Seibold und Magda Tothova
Katalog: Begleitend zur Ausstellung erscheint der Katalog MATRIX. Geschlechter | Verhältnisse | Revisionen (SpringerWienNewYork), ISBN 978-3-211-78316-0, EUR 24,95. Die im Katalog durch anschauliche Kurztexte vorgestellten Werke werden mit dem mittlerweile als "Klassiker" geltenden Aufsatz Dame im Bild von Rozsika Parker und Griselda Pollock sowie mit Anja Zimmermanns Beitrag Was war feministische Kunst? in einen größeren kunsthistorischen wie theoretischen Zusammenhang eingebettet.
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