MUSA Museum auf Abruf/Ausstellungseröffnung, 25. Juni 2009
COMMON HISTORY AND ITS PRIVATE STORIES
GESCHICHTE UND GESCHICHTEN
26. Juni bis 03. Oktober 2009
MUSA Museum auf Abruf
Felderstraße 6-8 (neben dem Rathaus), 1010 Wien
Ausstellungseröffnung: Do, 25. Juni 2009, 19.00 Uhr im MUSA
Ausstellungsdauer: 26. Juni bis 3. Oktober 2009
KuratorIn: Iara Boubnova, Roland Fink
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 11-18 Uhr | Do 11-20 Uhr | Sa 11-16 Uhr
Informationen: www.musa.at
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Die Ausstellung »Common History and Its Private Stories. Geschichte und Geschichten« erinnert an den 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Jedoch soll dieses Faktum weniger als wichtigstes Ereignis der jüngeren europäischen Geschichte, sondern als Veränderung mit massiven Auswirkungen verstanden werden – als Ereignis, das eine Reihe politischer Geschehnisse von globaler Bedeutung nach sich zog, die unser Leben in den letzten 20 Jahren geprägt haben.
Die Ausstellung wurde auf Basis der Sammlung des MUSA Museum auf Abruf in Wien konzipiert. Sie achtet insbesondere auf die für diese Institution so typische Fähigkeit, mit dem künstlerischen Schaffen in Wien Schritt zu halten. Die Grundprinzipien der Sammlung des Museums sind auch die Basis für die Ausstellung. Diese ist eine Zusammenstellung von Beispielen individueller politischer und sozialer Einstellungen, persönlicher Reaktionen auf die Veränderungen, ZeitzeugInnenberichten, Reflexionen und Selbstanalysen der KünstlerInnen verschiedener Generationen und Herkunft.
Gemeinsame Erinnerung – fehlende Distanz
Mit der drastischen Intensivierung von Dialogen und Kooperationen in Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur musste eine Neuadjustierung, eine Feinabstimmung der Einstellung gegenüber dem Anderen begonnen werden. Die Bedeutungen von national und international vermischten und vermischen sich zusehends, Öffentliches wird privatisiert, Privates in die Öffentlichkeit gezerrt. All diese verschiedenen Aspekte formatieren die jüngeren, gemeinsamen Erinnerungen in Europa und darüber hinaus. Diese gemeinsame Erinnerung tendiert dazu, Angelegenheiten zu generalisieren, Mythen zu gebären, Stereotypen zu generieren. Um sich schließlich zu beruhigen und um zu analysieren, benötigt die gemeinsame Erinnerung eine größere Distanz als sie uns, den Mitwirkenden und/oder ZeugInnen des gesamten Prozesses, zur Verfügung steht.
Barrierefreier, kostenloser Eintritt!
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