MUSA Newsletter 33/2009, 30. November 2009 Lesung mit Alexander Strobele »Die andere Erzähltradition. Auseinandersetzung mit Krieg und Faschismus in der Literatur der 50er Jahre« MUSA Museum auf Abruf ![]()
Die Literaturgeschichte sieht die 1950er Jahre als lange Startbahn für die verdrängte Avantgarde rund um die »Wiener Gruppe«, während die dominante erzählende Literatur der verkrusteten Nachkriegsrestauration zugeordnet wird. Bis heute übersehen wurden dabei all jene Romane, die thematisch nicht in die Ideologie des Wiederaufbaus passten und daher schon bei Erscheinen allenfalls einen Achtungserfolg erzielten. Diese »andere« Erzähltradition, die unmittelbar nach 1945 einsetzte und sich den Schrecken der NS-Herrschaft stellte, wird mit Beispielen von Martina Wied, Oskar Jan Tauschinski, Hannelore Valencak oder Jeannie Ebner zur Wiederentdeckung und Neubewertung vorgestellt.
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Aktuelle Ausstellungen im MUSA
»Die 50er Jahre: Kunst und Kunstverständnis in Wien«verlängert bis 06. Februar 2010 160 Werke von 130 KünstlerInnen geben Einblick in die Anfänge der 1951 gegründeten Sammlung zeitgenössischer Kunst der Stadt Wien. Die Kuratoren Berthold Ecker und Wolfgang Hilger untersuchen das Spannungsfeld zwischen Avantgarde und damals gängiger Praxis Wiener Kunst. Mit Werken von Boeckl, Hausner, Hundertwasser, Lassnig, Rainer, Wotruba u.v.a.
Philip Patkowitsch »somewhere north to the future«bis 10. Dezember 2009 Die Startgalerie im MUSA Museum auf Abruf fördert junge KünstlerInnen mit Einzelausstellungen. Seit 12. November 2009 präsentiert die Startgalerie Werke von Philip Patkowitsch unter dem Titel »somewhere north to the future«.
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