MUSA Newsletter 31/2009, 17. November 2009 Alexander Strobele liest Andreas Okopenkos Texte aus den 50er Jahren und über sie
Immer wieder wurde für die Modernen halbernst die Zwangsjacke oder das Fallbeil und ganz ernst ein Veröffentlichungsverbot durch elastische Verwendung des Begriffs »Schmutz und Schund« gefordert. Es gab Bilderstürme, Krawalle und Prozesse. […] James Gordon (Morning News, Wien) hatte schon am 18. Jänner 1947 geschrieben: »A surrealist in Vienna must feel as lonely und misplaced as an Eskimo in Darkest Africa.« (Andreas Okopenko: Die schwierigen Anfänge österreichischer Progressivliteratur nach 1945) Da Andreas Okopenko leider erkrankt ist, liest Alexander Strobele Okopenkos Texte, die dieser mit Klaus Kastberger ausgewählt hat. ![]()
Aktuelle Ausstellungen im MUSA
»Die 50er Jahre: Kunst und Kunstverständnis in Wien«verlängert bis 06. Februar 2010 160 Werke von 130 KünstlerInnen geben Einblick in die Anfänge der 1951 gegründeten Sammlung zeitgenössischer Kunst der Stadt Wien. Die Kuratoren Berthold Ecker und Wolfgang Hilger untersuchen das Spannungsfeld zwischen Avantgarde und damals gängiger Praxis Wiener Kunst. Mit Werken von Boeckl, Hausner, Hundertwasser, Lassnig, Rainer, Wotruba u.v.a.
Philip Patkowitsch »somewhere north to the future«bis 10. Dezember 2009 Die Startgalerie im MUSA Museum auf Abruf fördert junge KünstlerInnen mit Einzelausstellungen. Seit 12. November 2009 präsentiert die Startgalerie Werke von Philip Patkowitsch unter dem Titel »somewhere north to the future«. Bilder: |
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