2017

Scherer Portrait 2017 c Scherer

Patrick Roman Scherer

Seit 2014 wird jährlich der MUSA-Preis für junge Kunst verliehen. Von der Kulturabteilung der Stadt Wien (Referat Bildende Kunst) gestiftet, durch einen unabhängigen Fachbeirat ermittelt und mit 5.000 EUR dotiert, wird er an junge bildende KünstlerInnen vergeben, die im Vorjahr eine besonders gelungene Ausstellung in der Startgalerie des MUSA präsentiert haben. Diese Auszeichnung wird heuer dem Künstler Patrick Roman Scherer verliehen. 

Statements des Künstlers:  „Mit Vorliebe arbeite ich mit Bleistift auf Papier. Das Ausklammern von Farbe erlaubt mir eine konzentrierte Auseinandersetzung mit der Linie und toleriert impulsives Triften zwischen Bildwelten verschiedenster Ursprünge, ohne dass Farbeffekte die Darstellung übersteigern. Jede Arbeit erzählt eine autonome Geschichte, gespeist aus Beobachtungen, Erfahrungen und Empfindungen. Unterschiedlichen Sujets und Materialien nähere ich mich zeichnerisch in voneinander abweichenden Ausdrucksformen. Das Wechselspiel zwischen Intensität und Andeutung bringt Bewegung in die Serien von Bild- und Symbollandschaften. Meine Vorstellung, die Bildfläche um eine Dimension zu erweitern, ist der Ausgangspunkt meiner Arbeiten mit und auf Objekten, deren Motive mit dem Untergrund verschmelzen sollen oder in Konkurrenz treten dürfen. Eine Gewichtung zugunsten von tradierten Mustern, realistischen Darstellungen oder hingeworfenen Denknotizen kommt mir nicht in den Sinn. Es ergibt sich eine zufällige Ordnung außerhalb des hierarchischen Prinzips." Patrick Roman Scherer

 

 

 


Nicole Six & Paul Petritsch (Karl-Anton-Wolf-Preis)

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Die 1987 gegründete Stiftung des bildenden Künstlers Karl Anton Wolf (1908-1989) wurde 2016 durch die Stadt Wien übernommen und wird in seinem Sinne weitergeführt. Mit ihr verbunden ist der Karl-Anton-Wolf-Preis. Er honoriert Kunstschaffende, deren Werk über hohe Innovationskraft sowie Eigenständigkeit verfügt und/oder sich gesellschaftsrelevanten Themen widmet. 2017 wird er dem Künstlerduo Nicole Six & Paul Petritsch verliehen. 



Damit wird eine künstlerische Position gewürdigt, deren Werk sich durch Kompromisslosigkeit sowie die Fähigkeit auszeichnet, sich selbst und in weiterer Folge auch den/die BetrachterIn aus der unbewussten Selbstverständlichkeit heraustreten zu lassen. Die existentielle Bedeutung von Raum und Zeit und deren Wirksamkeit für den Menschen, zieht sich dabei wie ein roter Faden durch ihre Installationen, performativen Arbeiten und Videos. Mittels konkreter Experimente erforschen und durchmessen Six und Petritsch ihre Umwelt, wobei unterschiedliche Aspekte wie etwa die Angst vor dem Fall, die Schwerkraft als Naturgegebenheit oder die Ausgesetztheit des Menschen im Raum hinterfragt werden. Ihre zum Teil ins Absurde kippenden Versuchsanordnungen zielen darauf ab, menschliches Handeln und Wahrnehmen – kurz: die uns vertraute Sicherheit – in provozierten Extremlagen auf die Probe zu stellen.

2016

 

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Seit 2014 wird jährlich der MUSA-Preis für junge Kunst verliehen. Von der Kulturabteilung der Stadt Wien (Referat Bildende Kunst) gestiftet, durch einen unabhängigen Fachbeirat ermittelt und mit 5.000 EUR dotiert, wird er an junge bildende KünstlerInnen vergeben, die im Vorjahr eine besonders gelungene Ausstellung in der Startgalerie des MUSA präsentiert haben. Diese Auszeichnung wurde in diesem Jahr dem Künstler Andreas Werner verliehen, der von 10.4.-7.5.2015 die Ausstellung „Come in under the shadow of this red rock“ in der Startgalerie des MUSA präsentierte. Werners Arbeiten kreisen in einer zeitgemäßen Auseinandersetzung um das traditionsreiche Thema der Landschaft. Dabei changiert der Künstler mit ästhetischer Leichtigkeit zwischen Abstraktion und Figuration sowie zwischen menschenleerer Idylle und fiktionaler Utopie.
Weitere Informationen zur Startgalerie Ausstellung finden Sie hier.

 
 

2015

 

Preis fuer junge Kunst 350OELLINGER/RAINER

Aus den Ausstellungen in der Startgalerie im MUSA 2014 wurde das KünstlerInnenduo oellinger/rainer – Hannah Rosa Oellinger und Manfred Rainer für den MUSA-Preis für junge Kunst 2015 nominiert. Für ihre Ausstellung „VIEL ERFOLG“ haben oellinger/rainer einen Parcours in die Startgalerie gebaut, der die BesucherInnen auf den Weg des Erfolgs schickt. Auf ironische Weise beschreiben sie damit die uns allen bekannten Erfahrungen von Selbstdarstellung, Selbstbehauptung und dem Erobern eines Platzes in der Gesellschaft.
Weitere Informationen zur Startgalerie Ausstellung finden Sie hier.
 

2014

Mitterer 350
ANNA MITTERER


Die Stadt Wien hat am 4. Dezember 2014 erstmals feierlich im MUSA den MUSA-Preis für junge Kunst 2014 verliehen. Dieser ging an Anna Mitterer für ihre Ausstellung in der Startgalerie im MUSA 2013. [...] In der Sprache der Navajo bedeutet „be-tas-tni“ soviel wie „Spiegel“. Die in der aktuellen Ausstellung be-tas-tni liminal reflections von Anna Mitterer präsentierten Werke befassen sich alle mit einem zentralen Thema im OEuvre der Künstlerin: der Auseinandersetzung mit Sein und Schein. In ihrer neuesten Arbeit BE-TAS-TNI fotografiert sie Roy Pete, einen Navajo Medizinmann aus Arizona, den sie in Wien kennengelernt hat. [...]
Weitere Informationen zur Startgalerie Ausstellung finden Sie hier.
 

 

 



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