Mit einfachsten Mitteln, wie Klebebändern, Kreiden oder simplen Objekten, unterwandert die Künstlerin Orte im öffentlichen Raum. Auf subtile Weise fügt sie den jeweiligen Orten neue Funktionen oder Bedeutungen hinzu und rückt sie so wieder ins Bewusstsein. Sinnzusammenhänge, die wir als selbstverständlich annehmen, geraten durch diese Form des Interventionismus ins Schwanken. Der Grad der politischen Aufgeladenheit darf bei dieser gehörigen Portion an Ironie und Witz nicht außer Acht gelassen werden. Ihre Manifestationen im öffentlichen Raum haben temporären Charakter, erst durch die Dokumentation über das Medium Foto erfahren sie die ihnen gebührende Dauer.
Andreas Krištof, section.a
KURZBIOGRAPHIE
MARLENE HAUSEGGER geboren 1984 in Leoben /Stm. / 2003-2010 Universität für angewandte Kunst, Wien, Kunstpädagogik (Barbara Putz-Plecko, Erwin Wurm) / 2006 – 2007 Esbama (Ecole des Beaux Arts, Montpellier) Frankreich
AUSSTELLUNGEN (Auswahl): 2010 Triennale 2010, LENTOS, Linz / Kunstraum NOE, Wien / Startgalerie im MUSA Museum auf Abruf, Wien / Galerie Para-Site, Graz / 2009 International Biennale of Young Artists, Skopje, Makedonien / 4 Viertel Kunst bei Wittmann & Wittmannlounge MUMOK, Wien / 2008 Factor44, Antwerpen, Belgien / Photo-Graz, Künstlerhaus, Graz / 2007 Center of Contemporary Arts, Tampere, Finnland / Video of the month, Ursula-Blickle Videolounge, Kunsthalle, Wien / Bar du Musée, Montpellier, Frankreich / 2006 Maknite, MAK, Wien / Transformer2, Fluc, Wien / Soho in Ottakring, Wien / Diesel-New-Art-Award, Museumsquartier, Wien / Förderungspreis des Landes Steiermark, Neue Galerie, Graz
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