MUSA Newsletter 26/2009, 30. Oktober 2009 PHILIP PATKOWITSCH»somewhere north to the future« ![]()
...sumpfig, vage und im Zustand des Vermoderns, bietet es jedoch keinen Ausblick, keine sinnstiftende Perspektive. Die Leinwände zeigen Reste ephemerer Architekturen, ausgeblichene Bretterstapel und eingefallene Schuppen, ein in grelles Licht getauchtes, ruinöses Ambiente zwischen Verfall und mutwilliger Zerstörung. Herausgelöst aus ihrer Story werden Patkowitschs Protagonisten hier zu Männern ohne Mission, deren Charakterblicke noch Restwichtigkeit mitteilen, denen jedoch die Auslöser ihrer Handlung und ihr eigentliches Ziel abhandengekommen sind, und die ihre Mission schon lange nicht mehr erfüllen können. In "somewhere north to the future" gibt es keine Erzählung mehr, allenfalls Fragmente vage erinnerter, albtraumhafter bis grotesker Stimmungen... Tina Schulz
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