Mittwoch, 1. März 2017, 19.00
FALKNER und ROBERT WOELFL

 

Am Mittwoch, dem 1. März 2017, um 19 Uhr lesen FALKNER und Robert Woelfl im Rahmen der Veranstaltungsreihe Literatur im MUSA. 2016 erhielten beide das Dramatik Stipendium der Stadt Wien. FALKNER liest aus ihrem Hörspiel „Manifest 50 / Du darfst mich töten, wenn du mich liebst“ (HR, 2016), Robert Woelfl aus seinem Theaterstück „Schwarze Wüste“ (S. Fischer, 2017). Von beiden AutorInnen werden auch Hörproben präsentiert.

Moderation: Julia Danielczyk und Christine Ehardt

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FALKNER

FALKNER

Schriftstellerin, Dramatikerin und Hörspielregisseurin. Geboren 1970 als Michaela Falkner, arbeitet und lebt in Wien. Promovierte in politischer Psychologie (zum Thema „Verbale Konstrukte“). FALKNER deklariert ihre Arbeiten, egal in welchem Medium, als Manifeste. Ein Gesamtwerk, das sie Stück für Stück, Nummer für Nummer entwickelt, festhält und fortschreibt, eine Welt- und Sehnsuchtsformel in mittlerweile 52 Teilen. Gegenwärtiger Arbeitsschwerpunkt: Das Hörspiel. Ihre mehrfach ausgezeichneten Hörspiele realisiert sie vorwiegend für den WDR und den HR. Seit 2016 kuratiert sie das Hörspielfestival HORCHPOSTEN in der Alten Schmiede Wien.

Foto: © Zerouati

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Robert WoelflRobert Woelfl

wurde 1965 in Villach geboren. Für seine Theaterstücke erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Reinhold-Lenz-Preis für neue Dramatik, den Autorenpreis der deutschsprachigen Theaterverlage und den Dramatikerpreis des Stadttheaters Klagenfurt. Für seine Videoessays erhielt er den Österreichischen Videokunstpreis. In den letzten Jahren wurden mehrere Theaterstücke auch als Hörspiele produziert. Robert Woelfl hat an der Universität für angewandte Kunst in Wien am Institut für Sprachkunst einen Lehrauftrag für Szenisches Schreiben und leitet zudem seit mehreren Jahren die Hörspieltage Neulengbach. Zuletzt erschienen ist das Theaterstück „Neues Leben im falschen“ (S. Fischer, „Theater Theater“; Bd. 27).

Foto: © Andreas Ferchner

 

 

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Christine Ehardt

Theater-, Film- und Medienwissenschafterin, Lektorin an der Universität Wien und an der Kunstuniversität Bremen; Radio- und Theaterrezensentin für die „Furche“ und den „Augustin“. Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsprojektes „Hörinszenierungen österreichischer Literatur im Radio“ (2006–2009). Zuletzt erschienen: „Eurovision Song Contest. Eine kleine Geschichte zwischen Körper, Geschlecht und Nation“, hrsg. v. Christine Ehardt, Georgt Vogt und Florian Wagner (Zaglossus, 2015). „Ist das jetzt ein Monolog? Elfriede Jelineks Hörspiele als akustische (De-)Maskierungsorte“, in: Hör!Spiel. Stimmen aus dem Studio, hrsg. v. Helmut Peschina (Böhlau, 2013).

 

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