LYDIA MISCHKULNIG und BERNHARD STROBEL, 4.2.2015

Mischkulnig Strobel unten

Mittwoch, 4. Februar 2015, 19.00
Lydia Mischkulnig und Bernhard Strobel
Am Mittwoch, dem 4. Februar 2015, um 19 Uhr treten Lydia Mischkulnig und Bernhard Strobel im Rahmen der Veranstaltungsreihe Literatur im MUSA auf.

Lydia Mischkulnig erhielt2014 das Elias-Canetti-Stipendium. Bei Literatur im MUSA liest sie aus ihrem Roman „Vom Gebrauch der Wünsche“, der 2014 bei Haymon erschien und sowohl von der Literaturkritik als auch vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Der Tango wird in ihrem Buch zur Metapher des Lebens. Vergleichbar mit den Variationen des Tangos kreisen die Sehnsüchte und Wünsche des Protagonisten Leon um Liebe, Tod, Freiheit und Selbstbestimmung.

Bernhard Strobel erhielt 2014 den Förderungspreis für Literatur der Stadt Wien. Er liest am 4. Februar aus seinem eben bei Droschl erschienenen Erzählband „Ein dünner Faden“ die Kurzgeschichte „Schattentheater“. An einem scheinbar ganz normalen Nachmittag verschwimmen in der Wahrnehmung des Protagonisten Wirklichkeit und (Alp)Traum. Unaufgeregt und sprachlich präzise erzählt Strobel von der Macht des Unbewussten.

Einführung und Moderation: Julia Danielczyk

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Lydia Mischkulnig, geboren 1963 in Klagenfurt, lebt und arbeitet in Wien. Sie studierte Bühnenbild und Film in Wien und Graz sowie an der Filmakademie Wien. Lydia Mischkulnig verfasst Romane, Erzählungen und Hörspiele. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Bertelsmann-Literaturpreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb (1996), Manuskripte-Preis(2002), Elias-Canetti-Stipendium der Stadt Wien 2007 und 2014, Österreichischen Förderpreis für Literatur (2009) und dem Joseph-Roth-Stipendium (2009). Bei Haymon erschienen der Roman „Hollywood im Winter“ (1996), „Macht euch keine Sorgen“, Neun Heimsuchungen (2009), „Schwestern der Angst“, Roman (2010) und „Vom Gebrauch der Wünsche“ (2014). „Umarmung“ (2002) und „Sieben Versuchungen“ (1998) erschienen bei der Deutschen Verlagsanstalt, „Halbes Leben“ (1994) bei Droschl. ©franziska maderthaner Lydia Mischkulnig c franziska maderthaner 350b
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Bernhard Strobel, geboren 1982 in Wien, lebt in Neusiedl am See. Er ist Autor und Übersetzer aus dem Norwegischen. Strobel studierte Germanistik und Skandinavistik. Er veröffentlichte in Literaturzeitschriften und Anthologien und legte folgende Bücher vor: „Sackgasse“, Erzählungen (Droschl 2007), „Nichts, nichts“,Erzählungen (Droschl 2010), „Ein dünner Faden“,Erzählungen (Droschl 2015). Bernhard Strobel erhielt mehrfache Preise und Auszeichnungen, u.a. den Literaturpreis Burgenland 2003, Buchpreis Burgenland 2009, Buchprämie des Bmukk 2010, Übersetzerstipendium der Stadt Wien 2011, Hotlist-Preis der Frankfurter Buchmesse 2012, Förderungspreis der Stadt Wien 2014.

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