CHRISTINE HUBER und DANIEL WISSER, 2.3.2016

Huber Wisser unten

Mittwoch, 2. März 2016, 19.00
CHRISTINE HUBER und DANIEL WISSER

Am Mittwoch, dem 2. März 2016, um 19 Uhr lesen Christine Huber und Daniel Wisser im Rahmen der Veranstaltungsreihe Literatur im MUSA.

Christine Huber erhielt 2015 das Literatur Stipendium und Daniel Wisser das Elias‐Canetti‐Stipendium der Stadt Wien. Christine Huber liest Gedichte aus ihrem Band „sand im gegenschuss“ (edition art science). Daniel Wisser präsentiert in einem freien Vortrag sein Werk „Kein Wort für Blau“ (Klever, 2016).
Die Sängerin Liese Lyon und der Pianist Oskar Aichinger begleiten ihn musikalisch.

Einführung und Moderation: Julia Danielczyk

Trennstreifen hell-6px 650b

Christine Huber, geboren 1963 in Wien, lebt in Wien. Neben ihrem Schwerpunkt Lyrik ist Christine Huber auch grafisch tätig, vor allem im Bereich visuelle Poesie. Außerdem verfasst sie Libretti und Texte für Kompositionen (Neue Musik) sowie Hörstücke (u.a. für Kunstradio/ORF). Kooperationen mit Künstlerinnen (zuletzt mit Elli Schnitzer) und Autorinnen (zuletzt mit Magdalena Knapp‐Menzel) sind ihr ein zentrales Anliegen. Auftritte mit improvisierter Musik (vor allem mit Michael Fischer) und mehrstimmige Lesungen ergänzen das Spektrum. Zuletzt erschienen von ihr: „über maß und schnellen“. Gedichte und Lithografien (Das fröhliche Wohnzimmer, Wien 2006), „Durchwachte Nacht. Gedankenstrich“ (gem. mit Magdalena Knapp‐Menzel bei Edition Art Science, St. Wolfgang, 2010), „striche streichen“ (Hörbuch mit einer Komposition von Christian Utz, zeitzoo, Wien 2011), „am ehesten nahezu“ (mit Grafiken von Elli Schnitzer und Renate Krätschmer, edition ch, Wien 2014). Sie war Mitherausgeberin der Zeitschrift UM (1985–88); Mitbegründerin und Mitarbeiterin der Schule für Dichtung (1991/1992); Gründerin der edition ch (und Leiterin derselben bis 1992); Herausgeberin von Anthologien und 2006–10 Geschäftsführerin der GAV (gem. mit Gerhard Jaschke).

Foto: ©Martin Richartz
Christine Huber c Martin Richartz 350

Trennstreifen hell-6px 650b

Daniel Wisser, geboren 1971 in Klagenfurt, lebt seit 1989 in Wien. 2003 erschien sein Debütroman „Dopplergasse acht“. Wissers Lyrik kam 2005 unter dem Titel „Ich zünde nachts Italien an“ als CD heraus. Die Gedichte sind zum Teil vom Autor vorgetragen, zum Teil von der Schauspielerin und Sängerin Liese Lyon gesungen. Mit seinem Text „Standby“ wurde Wisser 2011 für den Ingeborg‐Bachmann‐Preis nominiert; im selben Jahr erschien der gleichnamige Roman „Ein weißer Elefant“, wofür Wisser das Elias‐Canetti‐Stipendium der Stadt Wien erhielt und mit dem zweiten Preis der Literaturbiennale Floriana ausgezeichnet wurde. Seit 2012 tritt er mit frei vorgetragenen Kurzerzählungen auf; eine Sammlung dieser Texte erscheint 2016 unter dem Titel „Kein Wort für Blau“ im Klever Verlag. 2015 erhielt Wisser zum zweiten Mal das Elias‐Canetti‐Stipendium der Stadt Wien.

Foto: ©Nurith Wagner‐Strauss
Daniel Wisser c Nurith Wagner Strauss 350

Trennstreifen hell-6px 650b

Liese Lyon, geboren 1973 in Paris, lebt in Frankfurt am Main. Sie ist Schauspielerin mit Engagements u.a. am Wiener Burgtheater, beim Steirischen Herbst, Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Darmstadt, sie wirkte auch in zahlreichen Film und Fernsehproduktionen mit. Musikalische Projekte verbinden sie mit dem Schriftsteller Daniel Wisser sowie mit ihrer Band Jodlklub.

Oskar Aichinger, geboren 1956, aufgewachsen in Attnang‐Puchheim. Er studierte Montanistik in Leoben, Musik in Salzburg. 1984–86 war er Ballettkorrepetitor an der Wiener Staatsoper. Seit 1990 ist Aichinger als Pianist/Improvisator an der Schnittstelle Jazz/Neue Musik tätig. Aichinger versteht sich als performing composer. Als Komponist übernahm er Auftragsarbeiten für das Klangforum Wien, Ensemble XX. Jahrhundert, Koehne‐Quartett, sirene‐Operntheater. 2008 gab es ein Komponistenporträt über ihn von Ö1 und Jeunesse im Radiokulturhaus, 2009 fand die Uraufführung von Der entwendete Taler an der Kammeroper statt.
 

Trennstreifen dunkel-5px 950