Donnerstag, 4. Dezember 2014 | 10.00
Verleihung des MUSA-Preis für junge Künste und Medienkunst-Preis
Begrüßung: Bernhard Denscher
Laudator Anna Mitterer: Gunter Damisch
Laudator Sylvia Eckermann: Axel Stockburger
Sound: Peter Szely

Die Stadt Wien hat zwei neue Preise ins Leben gerufen, die am 4. Dezember erstmals feierlich im MUSA verliehen werden: Der MUSA-Preis für junge Kunst wird Anna Mitterer für ihre Ausstellung in der Startgalerie im MUSA 2013 verliehen. Sylvia Eckermann erhält den Medienkunst-Preis für ihr künstlerisches Gesamtwerk. Beide Preise sind mit je 5.000 EUR dotiert, die PreisträgerInnen werden jeweils von einer unabhängigen Jury nominiert. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Danach kleines Buffet

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Anna Mitterer geboren 1980 in Innsbruck / 1999–2003 Philosophie und Musikwissenschaft, Universität Wien / 2000–05 Akademie der bildenden Künste, Wien (Gunter Damisch) / 2006 Würdigungspreis und Arbeitsstipendium der Akademie der bildenden Künste, Wien / 2009 Startstipendium bmukk  | Ausstellungen (Auswahl/Teilnahmen): 2013: remains of space realisiert in der ORF III Artist in Residence Reihe, mit Matthias Buch / BE-TAS-TNI Liminal Reflections MUSA Startgalerie, Wien / The Eel House, Mitwirkung, Donau Festival Krems / 2012 remains of space mit Matthias Buch, mo.ë, Soho Ottakring Unsicheres Terrain, Wien / Desiring the Real. Austria Contemporary, bmukk, MOCAB, Belgrad, DEPOT, Istanbul, NCCA, Moskau / 2011 Road to Nowhere, MASC FOUNDATION, Ottakring, Wien / Portrait – Ein Versuch von Vergänglichkeit, (Projekt mit Coelestine Engels, Renfah, Stylianos Schicho, Christian Weigl) Bauernmarkt 1, Wien / Aus Stellung Sicht Zug, Ausstellungsreihe, Bauernmarkt 1, Wien / Cross Borders, MASC FOUNDATION, Wien / 2010 P . S Parolen Slogans, Eyes On - Monat der Fotografie Wien, HAMAKOM, Wien / TOP Kino Wien, SONATE, Filmscreening / Sauna, Festival für extensive Kunst, BRUT, Wien / Attitudes Festival, Elementi, Center for Contemporary Arts, Mazedonien / 2009 The Uncanny Club, In der Kubatur des Kabinetts, FLUC, Wien / Medienwerkstatt Wien, video.edition. Austria. release 02, MAK nite / 2008 KUNSTHALLE WIEN ursula blickle videolounge, LE TEMPS SENSIBLE, Videopogramm (kuratiert von Anna Mitterer, Mathilde Roman) / UTOPIA, Paraflows Festival, MAK Contemporary Art Tower, Wien / Kapital-Körper- Konventionen, Forum Schloss Wolkersdorf, NÖ / 2007 8 Positionen, RLB Kunstbrücke, Innsbruck / Walter Koschatzky Kunstpreis 2007, MQ, Wien / Hortus Inclusus, Swingr – raumaufzeit, Wien / 2006 Faktum Flakturm +/– 77 Positionen, Flakleitturm Arenbergpark, Wien / 2005 Vaia – IV International Video Art Show of Alcoi, Spanien / C2-Contemporary Art from Cork, Crawford Municipal Gallery, Cork (2005- European Capital of Culture), Irland / 2003 Ophelia lernt schwimmen, mit Conny Cossa, in den gotischen Räumen des Hauses Sonnenfelsgasse 3, Wien | Stipendien: 2009 Startstipendium für Bildende Kunst bmukk / 2013/14 Atelierstipendium Paris bmukk
Kontakt:
www.annamitterer.net, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Foto: © artist
Weitere Informationen zur damaligen Ausstellung in der STARTGALERIE finden Sie hier.
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Kurzbiographie Sylvia Eckermann | Seit Ende der 1980er beschäftigt sich Eckermann künstlerisch mit dem digitalen Raum, seiner Beschaffenheit und seinen Möglichkeiten. Zahlreiche Projekte dienten ihr dazu, diesen zu erforschen und konkret in nationalen und internationalen Ausstellungssituationen zu thematisieren. War es anfangs ausschließlich der virtuelle Raum (fluID - arena of identities, Kulturhauptstadt Graz, 2003, Ludwig Forum für internationale Kunst, Aachen, 2005/06, Expositur - a virtual knowledge space, KIASMA Museum of Contemporary Art, Helsinki, 2003, oder Im Neunten Himmel, Museum Stein, Kunstmeile Krems, permanente Installation von 2008-09, um nur einige Projekte zu nennen) verschob sich ihr Interesse immer mehr hin zur "Schnittstelle" zwischen dem realen und dem virtuellen Raum (Spiegelzellen, Ars Electronica, 2007, Linzer Landesgalerie, Linz, The Trend is your Friend!, MKL Kunsthaus Graz, 2009). In der Installation Naked Eye (Kunstraum Bernsteiner, Wien, 2010) wurde das Ephemere des (Projektions-) Lichts an das reale Objekt gebunden und das Dispositiv "Ausstellung" untersucht. Mit einem aus Tausenden Metern Nylondraht geknüpften Netz, das als Projektionsfläche und "expressives Sprachbild" dient, hat Eckermann in der Lichtinstallation Crystal Math (paraflows.7 - Reverse Engineering, festival for digital art and culture, weisses haus, Wien, 2012, und Kunstraum Innsbruck, 2013 ) die Ablösung der Finanzmärkte von menschlichen Akteuren hin zu Algorithmen ins Bild gesetzt. In der Ausstellung Probabilis (Kunstraum Bernsteiner, Wien AT 2013) zeigte Eckermann Skulpturen, die sie, abgeleitet vom Begriff "Freeze-Frame" als "Freeze Objects" bezeichnet. Diese Objekte stellen eine Auseinandersetzung mit den Begriffen Wahrscheinlichkeit und Kontingenz dar. Sylvia Eckermann gehört zu den KünstlerInnen, die sich schon sehr früh mit Game Engines beschäftigten. Ihre Game Art-Installationen wurden in folgenden Ausstellungen gezeigt (Auswahl): synworld, ISEA, games-computerspiele von KünstlerInnen, GameArt, artgames, cyber@rt, medi@terra).
Kontakt: syl-eckermann.net | Foto: Gerald Nestler
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